Der ewige Pharao

Der ewige Pharao

Aquarell, Bleistift, 55 x 50 cm, 2008

So lange es Augen gibt, die meinen Namen lesen können, die Lippen, die ihn aussprechen werden - so lange lebe ich.
Denn, nur wenn der Name weiterexistierte, konnte auch der Verstorbene bei osiris existieren. War der Name ausgelöscht, konnten die Götter den Toten nicht mehr finden.

Ahme deine Väter und deine Vorväter nach. Erfolgreich arbeiten kann man nur in der Tradition.

Sprüche aus dem Alten Ägypten

Die Verpflichtung der lebenden

Damit der Verstorbene auch wirklich im Jenseits weiter-bzw. wiederexistieren konnte, mussten die lebenden bestimmte Aufgaben erfüllen. So mussten sie zum Beispiel ständig Wasser vor dem Grab ausgießen, damit der Ka trinken konnte und  die Nahrungsmittel erneuern. Von besonderer Wichtigkeit war die Erinnerung der lebenden an den Namen des Toten, denn nur wenn der Name weiterexistierte konnte auch der Verstorbene bei osiris existieren. War der Name ausgelöscht konnten die Götter den Toten nicht mehr finden. 

Die lebenden Angehörigen mussten folglich das Grab und das Andenken an den Toten pflegen und sicherten ihm somit seine jenseitige Existenz. In den ägyptischen lebenslehren wird die Pflege des Totenkults als "Eigenschaft eines vorbildlichen menschen" beschrieben. laut u. Verhoeven wird hierbei auch der Eigennutz nicht vergessen, wie aus der lehre des Ani aus dem Neuen Reich hervorgeht: "Spende Wasser für deinen Vater und deine mutter, die im Wüstental ruhen [...] laß die menge wissen, daß du es tust, dann wird dein Sohn es auch für dich tun." (lehre des Ani zit. n.: Verhoeven 1997). Innerhalb der königlichen Familie übernahmen die Priester  die Pflege der Toten, so dass die königliche Familie sich diesbezüglich keine Sorgen machen musste.

Neues

Ausstellungen:

„LEPORELLO“

Malerei
Angelika Stumvoll
Nina Werzhbinskaja-Rabinowich
Vernissage: 13.10.2022, 18.30
Dauer der Ausstellung bis 8.11.2022
Adresse: Galerie „derKunstraum“
Siebenbrunnengasse 5, 1050 Wien

Einladung
Anmeldung per e-mail  

"Apeirogon, part I"

Silvia Steinek galerie , Wien, Österreich
Oktober 2020 - Jänner 2021

Menschenbilder:

Mein Bruder Alexey, der an covid im April 2020 starb...

Die Legende von dem verlorenen Jungen

 FOTOS:

Jahresausstellung der Gruppe „Kinder und Jugendliche zeichnen mit Nina Werzhbinskaja-Rabinowich“

Ausstellung „Spuren und Masken der Flucht“

Ausstellung „ Apeirogon, part I“

Ausstellung „Oktogone“

Fotos von Nina Werzhbinskaja-Rabinowich, 2020-2021

 Videos:

Virtuelle Jahresausstellung der Gruppe „Kinder und Jugendliche zeichnen mit Nina Werzhbinskaja-Rabinowich", Oktober 2020

„Spuren und Masken der Flucht“
Landesgalerie Niederösterreich, Krems, Österreich
12.09.2020 – 26.09.2021

Virtuelle Bildergalerie. Saal 12
Zittrige Bilder

Virtuelle Bildergalerie. Saal 11
OKTOGONE

Über mich
Mein Vater Michail Lwowitsch Werzhbinskiy

Publikationen

„Oktogone“, Katalog, 2018